Drachen, eine alte Tradition

Drachen gibt es seit ca. 1'000 v. Chr.  Sie verbreiteten sich in Indochina, Japan Indonesien und im pazifischen Raum. Sicher haben die meisten von uns als Kind oder im Laufe ihres Lebens versucht, einen Drachen steigen zu lassen. Meistens war es ein „Eddy“ Einleinerdrachen.

Die Verwendung des Drachens ist vielfältig. 

Militärische Zwecke

Die Drachen wurden in früheren Zeiten verwendet, um zum Beispiel vor dem Angriff die Distanzen von eigenen Stellungen bis zum gegnerischen Palast abzumessen. Oder man lies eine grosse Anzahl Drachen über die feindlichen Truppen fliegen, was wimmernde Geräusche erzeugte und die Gegner an böse Geister glauben lies.

Alte und traditionelle Formen

Drachen gibt es in den verschiedensten Tierformen wie Vögel, Fische (Karpfen) oder Hundertfüssler, als Flächendrachen oder als voluminösen Kastendrachen.Die Drachen haben auch eine religiöse und zeremonielle Bedeutung. Sie werden geflogen bei Geburten oder als Glücksbringer, um böse Geister zu vertreiben, aber auch damit die Fische anbeissen.

Kampfdrachen

Zwei der berühmtesten Kampfdrachen sind der „Nagasaki-Hata“ und der „Rokkaku“. Sie sind sehr gut manövrierfähig und erstaunlich schnell. Die Leinen werden mit Glas- oder Porzellansplitter versehen. Das Ziel ist es, dem Gegner im Kampf die Leinen durchzuschneiden oder den Drachen durch geschickte Flugmanöver zu Boden zu zwingen.

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