STUNTS u. TRICKS für FORTGESCHRITTENE

Die folgenden Stunts sind dem Video Flight School von Dodd Gross entnommen.

Die Begriffe "rechte" und "linke" Hand, werden mit "äusseren" und "inneren" ersetzt, damit sie mit Ihrer stärkeren Seite üben können.

Wenn man zum Beispiel den Drachen horizontal durch die linke Seite des Windfensters fliegen lässt, ist die rechte Hand "innen" - von der Windfenstermitte aus betrachtet- die linke Hand ist "aussen". Auf der rechten Seite des Windfensters ist die rechte Hand die "Aussenhand", die linke ist "innen".

Snap Stall: 

Fliegen Sie Ihren Drachen horizontal durch das Windfenster. Wenn er nah am Rand ist, ziehen Sie "innen" und lassen Sie aussen bzw. drücken Sie dort - dann beide Hände schnell in die Neutralstellung. So wird es ein Snap Stall. Bei starkem Wind muss man sich aggressiver bewegen und nach vorne laufen, um den Druck aus dem Segel zu nehmen. Der Drachen soll schön in der Luft "stehen bleiben" . Mit etwas Übung können Sie den Drachen überall im Windfenster stallen.

Snap Landing:

Die Snap Landing ist ein übertriebener Snap Stall. Der Drachen fliegt Richtung Boden, Nase voraus. In ca. 1.5m Höhe ziehen Sie mit der Innenhand (mehr als beim Snap Stall) - der Drachen rotiert. Drücken Sie mit der Aussenhand, wenn die Flügelspitzen parallel zum Boden sind. Nun beide Hände schnell zurück in die Neutralstellung und - falls nötig - nach vorne laufen und landen! Versuchen Sie das zuerst am Windfensterrand!

Horizontal Spike:

Der Drachen fliegt horizontal. Sobald er die Windfenstermitte passiert hat, ziehen Sie ein wenig mit der Innenhand, was eine Aufwärtsrotation einleitet. Ziehen Sie nun stärker mit der Aussenhand, was die untere Flügelspitze zu Ihnen bewegt. Lassen Sie mit der Innenhand etwas nach - Spike! Üben Sie das zuerst in einer gewissen Höhe, erst wenn Sie es einigermassen beherrschen in Bodennähe versuchen, um mit der Flügelspitze aufzusetzen!

Axel:

Wir gehen ein paar Schritte zurück: Zuerst machen Sie einen schönen Snap Stall am Windfensterrand. Ein kurzes drücken mit der Aussenhand wird die Nase des Drachens etwas zu Ihnen kippen lassen. Das ist die Vorbereitungsphase. Nun ein kurzer, knackiger Zug mit der Aussenhand, die Innenhand wird nachgelassen - der Drachen soll sich nun endgültig auf den "Bauch" legen und rotieren. Dabei hängen die Leinen durch. Sobald der Drachen die Drehung beendet hat, ziehen Sie an beiden schnüren damit sie nicht mehr durchhängen, der Drachen richtet sich wieder auf. Es ist wichtig, dass Sie dem Drachen die Rotation ermöglichen, und das geht nur, wenn die Leinen richtig durchhängen. Gehen Sie also auf den Drachen zu, während er sich dreht. Diese komplexe Figur erfordert viel Gefühl und gutes Timing.

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